Riss durchs LebenDie BehinderungDer Hilfebedarf

Der Hilfebedarf

Mehrere Tausend Menschen bleiben Jahr für Jahr nach Erworbenen Hirnschäden behindert. Sie selbst, ihre Familien und Angehörigen sind auf die Hilfe anderer angewiesen.

Der individuelle Hilfebedarf für Eingliederung und Teilhabe hängt bei Erworbenen Hirnschäden von den Einschränkungen des Denkens, des Handelns und bei der selbständigen Lebensführung ab.

Kognitiv Behinderte brauchen besondere neuropsychologische und heilpädagogische Betreuung und Therapien mit einem individuellen langfristigen Förderungskonzept. Von Angehörigen und in Familien kann diese Hilfe wegen der sozialen Belastung in den meisten Fällen auf Dauer nicht organisiert und geleistet werden. Endstation ist immer wieder, auch für junge Menschen, ein Alten- oder Pflegeheim, eine Einrichtung für geistig Behinderte oder seelisch Kranke. Vor den Menschen mit Erworbenen Hirnschäden liegt dann ein Leben, das keine Aussicht auf eine Zukunft mit eigener Normalität bietet.